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Rabatte bei Direktbanken und Fondsshops
machen den Kauf von Investmentfonds
billiger. Doch gleichzeitig erhöhen die
Anbieter die laufenden Kosten.
Hintergrund: Von den Ausgabeaufschlägen
erhielten die Fondsverkäufer in der
Regel 70 bis 100 Prozent.
Fallen diese Provisionen weg, zweigen
die Fondsanbieter etwas von den
laufenden Einnahmen ab, um den Vertrieb
bei Laune zu halten. Die Fondsvermittler
wollen nicht auf einmal in die Röhre
gucken, bloß weil die Anleger in puncto
Ausgabeaufschlag preisbewusster werden.
So erhalten auch Direktbanken einen
Betrag für jeden Fondsanteil im Depot
ihrer Kunden als so genannte
Bestandsprovision. Damit rechnet sich
das Geschäft für sie selbst dann, wenn
sie 100 Prozent Rabatt auf den
Ausgabeaufschlag einräumen.
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